eSIMony im Test: Erfahrungsbericht aus dem Familienurlaub

eSIMony im Test: Erfahrungsbericht aus dem Familienurlaub

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Alcúdia im Sommer – weißer Strand, türkisfarbenes Wasser und zwei aufgeregte Kinder, die es kaum erwarten können, ins Meer zu springen. Für uns als Familie stand fest: Dieser Urlaub auf Mallorca sollte entspannt werden. Keine Hektik, keine Planung bis ins kleinste Detail. Einfach ankommen und genießen.

Doch eine Sache haben wir diesmal anders gemacht: Wir haben zum ersten Mal eine eSIM für unseren Urlaub genutzt. Genauer gesagt, eine eSIM für Spanien von eSIMony. Die eSIM wurde uns für diesen Test zur Verfügung gestellt, und wir waren neugierig: Taugt das im Familienurlaub-Alltag wirklich etwas?

Warum überhaupt eine eSIM? Wir haben doch EU-Roaming!

Gute Frage! Ja, innerhalb der EU greift das Roaming-Abkommen. Aber: Bei meinem Handyvertrag sind es nur 10 GB Datenvolumen im Monat, und die waren Mitte des Monats schon zur Hälfte weg. Meine Frau hat zwar mehr, aber bei vier Personen, die ständig "Mama, können wir einen Film schauen?" oder "Papa, wo ist der nächste Spielplatz?" fragen, wird selbst das schnell knapp.

Klar, unser Hotel hatte kostenloses WLAN. Aber wer schon mal Urlaub gemacht hat, kennt das Problem: Das Hotel-WLAN war bestenfalls mittelmäßig. In der Lobby ging's halbwegs, auf dem Zimmer brach die Verbindung ständig ab, und am Pool? Vergiss es. Für ein Video oder eine schnelle Google-Suche am Strand völlig unbrauchbar.

Also haben wir uns eine eSIM für Spanien mit 50 GB für zwei Wochen Mallorca besorgt – als Zusatz-Datenvolumen für Navigation, Kinderunterhaltung und spontane Restaurant-Recherchen. Überall, nicht nur in WLAN-Reichweite.

Die Installation zuhause: Einfacher als erwartet

Die Installation haben wir noch daheim in Ruhe erledigt – eine kluge Entscheidung, wie sich herausstellen sollte. Nach dem Kauf bekamen wir eine E-Mail mit einem Installationslink.

Auf meinem iPhone war es wirklich simpel:

  • Auf den Link in der E-Mail getippt
  • Das iPhone hat automatisch erkannt, dass es eine eSIM ist und gefragt, ob ich sie hinzufügen möchte
  • Der eSIM einen Namen gegeben (ich habe „eSIMony Mallorca" gewählt)
  • Kurz ein paar Einstellungen angepasst: Primäre SIM für Telefonate festgelegt, mobile Daten der eSIM zugewiesen
  • Wichtig: „Wechseln mobiler Daten erlauben" ausgeschaltet, um keine ungewollten Roaming-Gebühren zu riskieren

Das Ganze hat keine 3 Minuten gedauert. Selbst ich als jemand, der sowas zum ersten Mal gemacht hat, fand es überraschend unkompliziert.

Wichtig zu wissen: Die eSIM wird erst am Zielort aktiviert. Zuhause erscheint also noch kein Netz – das ist normal und so gewollt.

Ankunft in Palma: Die eSIM springt an

Als das Flugzeug in Palma landete und wir unser Handy wieder einschalteten, musste ich nur noch in den Einstellungen das Datenroaming für die eSIM aktivieren. Ein kurzer Blick nach oben: Ein Balken, zwei Balken – Verbindung steht!

Während wir noch auf unser Gepäck warteten, konnte ich bereits:

  • Den Mietwagen-Status checken
  • Die Route zur Unterkunft raussuchen
  • Meiner Mutter schreiben, dass wir gut angekommen sind

Der erste Vorteil zeigte sich sofort: Kein Stress am Flughafen, keine SIM-Karten-Fummelei mit zwei ungeduldigen Kindern im Schlepptau. Einfach ankommen und direkt erreichbar sein.

Alltags-Situationen, in denen die eSIM wirklich geholfen hat

Situation 1: Der spontane Restaurantbesuch

Abends gegen 18 Uhr, beide Kinder hungrig und quengelig. "Wo gehen wir essen?" – die gefürchtete Frage. Früher hätten wir uns durchs Zentrum treiben lassen und gehofft, etwas Passendes zu finden. Diesmal: Google Maps geöffnet, "kinderfreundliche Restaurants Alcúdia" gesucht, Bewertungen gelesen. In 10 Minuten saßen wir in einem tollen Restaurant mit Spielecke.

Situation 2: Navigation zu versteckten Buchten

Die schönsten Buchten rund um Alcúdia liegen abseits der Touristenpfade. Mit Google Maps und großzügigem Datenvolumen haben wir kleine Schätze wie die Cala Barques gefunden – ohne Angst, dass uns unterwegs das Datenvolumen ausgeht. Die Kinder haben währenddessen im Auto Videos geschaut – alles über Hotspot vom Handy, ohne dass wir uns Sorgen um unser Haupt-Datenvolumen machen mussten.

Situation 3: Schnelle Apotheken-Suche

Unsere Große hatte sich am Strand einen Seeigel-Stachel eingefangen. Durch eine schnelle Google-Suche fanden wir die nächste Apotheke mit Sonntagsdienst und waren in 15 Minuten dort. In solchen Momenten ist man einfach froh, sofort online zu sein.

Situation 4: Spontane Ausflüge

"Papa, können wir zu diesem Wasserpark?" – Solche spontanen Wünsche der Kinder konnten wir direkt recherchieren: Öffnungszeiten checken, Route planen, Tickets online kaufen. Alles in Echtzeit, ohne erst zum Hotel zurückzufahren und auf das langsame WLAN zu warten.

Situation 5: Am Strand und Pool immer online

Das Hotel-WLAN reichte gerade mal bis zur Lobby. Am Pool oder Strand? Keine Chance. Mit der eSIM konnten wir trotzdem entspannt Fotos hochladen, den Kindern ein Video zeigen oder schnell etwas nachschauen – ohne zurück aufs Zimmer zu müssen.

Was uns besonders gefallen hat

Kinderleichte Installation: Ehrlich – ich hatte mit komplizierter Technik gerechnet. Stattdessen: Link antippen, fertig. Selbst technik-unerfahrene Eltern bekommen das hin.

Überall online, nicht nur im Hotel: Klar, das Hotel hatte WLAN. Aber eben nur in der Lobby halbwegs brauchbar. Mit der eSIM waren wir überall online – am Strand, unterwegs, bei Ausflügen.

Zwei Handys, eine Lösung: Ich hatte die eSIM auf meinem iPhone, meine Frau konnte über Hotspot mitnutzen. So mussten wir nicht beide eine eigene SIM kaufen.

Kinder-Entertainment unterwegs: Über den Hotspot konnten die Kinder auf dem Tablet Videos schauen – ohne dass wir uns um unser Haupt-Datenvolumen sorgen mussten. 50 GB waren mehr als ausreichend.

Kostenkontrolle: 50 GB für zwei Wochen – wir wussten genau, was auf uns zukommt. Keine bösen Überraschungen auf der Handyrechnung.

Parallelnutzung der Hauptnummer: Ich konnte weiterhin ganz normal telefonieren und SMS empfangen über meine deutsche Nummer, während die Daten über die eSIM liefen. Das hat einwandfrei funktioniert.

Verbrauchsübersicht: Im Kundenkonto konnten wir jederzeit sehen, wie viel Datenvolumen wir noch übrig hatten. Praktisch, auch wenn wir die 50 GB bei Weitem nicht ausgeschöpft haben.

Was könnte besser sein?

Seien wir ehrlich: Perfekt ist nichts.

Netzabdeckung: In einigen abgelegenen Bergdörfern im Inland war das Netz dünn. Aber das ist wohl eher ein generelles Mallorca-Problem als ein eSIM-Problem.

Unser Fazit: Würden wir es wieder machen?

Ja, definitiv! Die eSIM für Spanien hat unseren Urlaub entspannter gemacht. Wir waren flexibler, konnten spontan Entscheidungen treffen und hatten das gute Gefühl, immer erreichbar zu sein – gerade mit Kindern ein beruhigendes Gefühl.

Besonders empfehlenswert für Familien, die:

  • Viel unterwegs sind und Navigation brauchen
  • Kinder haben, die Entertainment im Auto brauchen
  • Ihr Haupt-Datenvolumen schonen wollen
  • Nicht auf das oft langsame Hotel-WLAN angewiesen sein möchten
  • Spontan Ausflüge und Aktivitäten planen möchten
  • In Notfällen schnell online sein müssen
  • Keine Lust auf technische Fummelei haben

Praktische Tipps für euren nächsten Familienurlaub

  1. Richtet die eSIM schon zuhause ein – dauert keine 3 Minuten und spart Stress am Flughafen
  2. Verlasst euch nicht aufs Hotel-WLAN – es ist oft langsamer als versprochen
  3. Ladet wichtige Offline-Karten trotzdem herunter (Backup ist Backup)
  4. Testet die Aktivierung direkt nach der Landung – ein kurzer Check, ob alles läuft
  5. Plant etwas Datenpuffer ein – Kinder streamen gerne "nur noch eine Folge"
  6. Checkt regelmäßig euren Verbrauch im Kundenkonto
  7. Keine Angst vor der Technik – wenn ich das hinbekomme, schafft ihr das auch!
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